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Politik will soziale Arbeit attraktiver machen
© Radio Köln|Waltel
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Politik will soziale Arbeit attraktiver machen

(PR) Wegen der schlechten Bedingungen beim Jugendamt hatte ver.di zu Protesten vor dem Rathaus aufgerufen, um eine Petition zu überreichen. Dort tagt aktuell der Stadtrat. Die Schulpolitische Sprecherin der Grünen Ulrike Kessing sagte, die Verwaltung schaffe es zwar neue Leute einzustellen, diese müssten aber sehr schnell an der Leistungsgrenze arbeiten und verließen das Jugendamt wieder oder würden krank. 

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Man müsse diese jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behutsamer einführen, so Kessing:

„Ich glaube wir müssen über den zielgerichteten Einsatz dieser jungen Kolleg:innen sprechen. Wir müssen schneller werden in den Verfahren und wir müssen alles tun, damit auch die Wertschätzung für die Mitarbeiter:innen in diesem sehr schwierigen Arbeitsfeld zum Ausdruck kommt. Da geht es auch um sowas wie Diensthandys und um andere Maßnahmen, die deutlich machen, wir brauchen euch, wir wollen euch, ihr macht eine super Arbeit und wir tun alles, damit ihr die gut machen könnt.“


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 SPD-Mann Joisten sagte, man müsse als Politik dafür sorgen, dass die Menschen wieder gerne auch im Jugendamt arbeiten. Dazu gehöre auch eine auskömmliche Bezahlung:

„Das ist leider im Moment nicht gegeben. Das heißt wir als Politik wollen alles dafür tun und machen auch den entsprechenden Druck, damit die Verwaltung handelt. Im Moment kommt es natürlich auch auf die Tarifparteien an, da zu guten und zu schnellen Ergebnissen zu kommen, damit der öffentliche Dienst als Arbeitgeber attraktiv bleibt. Wir sind diejenigen, die heute hier im Rat einen Antrag gestellt haben und genau das wollen.“
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