
Polizei bereitet sich auf Hochsicherheitsspiel vor
(DS|Symbolbild) Es wird einer der größten Polizeieinsätze bei einem Fußballspiel in Köln. Die Polizei hat am Mittag ihre Pläne für das Hochsicherheitsspiel im Europokal am Donnerstagabend zwischen dem 1. FC Köln und Nizza vorgestellt. Beim Hinspiel in Frankreich kam es zu schweren Krawallen mit über 30 zum Teil Schwerverletzten. Um Ähnliches zu verhindern, wird die Polizei so massiv aufrüsten, wie es bei einem Fußballspiel in Köln bislang kaum zu sehen war.
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Wasserwerfer, Reiterstaffel und zahlreiche Hundertschaften und auch Spezialkräfte. Die Begleitumstände zum Spiel am Donnerstagabend haben mit Sport wenig zu tun. Die Polizei erwartet rund 1000 hochaggressive Gewalttäter. Die Hälfte kämen aus der Kölner Szene aber auch aus Dortmund oder anderen Teilen der Republik. Auch Gewalttäter aus Polen und Italien haben ihr Kommen angekündigt. Die Szene habe klare Signale, in Köln eine Revanche für Nizza zu versuchen, sagt Kölns Polizeipräsident Falk Schnabel:
„Also für mich war wichtig, dass wir heute geschlossen, und zwar Stadt, FC und Polizei, eine Botschaft aussenden. Und zwar: Chaoten, gewaltbereite Störer wollen wir hier nicht haben und wir werden denen mit aller Konsequenz überall, soweit es rechtlich überhaupt nur denkbar ist, entgegentreten.“
Man werde deshalb ab Mittwochabend sehr massiv und sehr niederschwellig alles dafür tun, dass es zu keinen Ausschreitungen im Stadtgebiet kommt.