
Polizei durchsucht mit rund 260 Einsatzkräften 70 Wohnungen
(SR|Symbolbild) Gefälschte Impfpässe haben die Kölner Polizei am Dienstag in aller Frühe auf den Plan gerufen. Rund 260 Beamtinnen und Beamte haben insgesamt 70 Wohnungen in Köln und Umgebung durchsucht. Die Ermittlungen richteten sich hauptsächlich gegen eine Arzthelferin, meldet die Kölner Polizei.
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Die Frau wird verdächtigt, Impfausweise und digitale Impfzertifikate gefälscht zu haben. Die sogenannte Ermittlungsgruppe Stempel der Kölner Polizei hat 59 potentielle Abnehmerinnen und Abnehmer ermittelt. Es laufen aber darüber hinaus auch noch 15 Verfahren, in denen gefälschte Impfausweise in Apotheken, bei der Arbeitgeberin oder dem Arbeitgeber zur Digitalisierung vorgelegt worden sein sollen. Ziel der Durchsuchungen am Dienstag sei es, wie schon bei einer Razzia Mitte Februar, weitere Hinweise auf mögliche Händlerinnen und Händler, sowie Fälscherutensilien und weitere falsche Impfpässe zu finden.
In einer Firma in Frechen stellt die Polizei am Dienstag zudem Silberbarren und -münzen im Wert von mehr als 40.000 Euro sowie etwa 60.000 Euro Bargeld sicher. Der Inhaber wird verdächtigt, Impfausweise gefälscht und mit diesen gehandelt zu haben. Die Polizei prüft nun, ob das aufgefundene Silber und Bargeld im Zusammenhang mit den Verfahren stehen.