
Polizei ermittelt wegen homophober Vorfälle
(Gl|Symbolbild) Seit fast einem Jahr erfasst die Kölner Polizei mutmaßlich homophobe Vorfälle in Köln. Eine verlässliche Aussage in Form einer Statistik könne aber noch nicht gemacht werden, heißt es von der Kölner Polizei. Erst nach Abschluss der Ermittlungen könne der Fall auch rechtlich beurteilt werden.
Die Kölner Polizei habe derzeit keine Anhaltspunkte dafür, dass die Schaafenstraße ein Ort sei, an dem Menschen regelmäßig aufgrund ihrer Lebensweise diskriminiert werden. Eine Häufung homophober Übergriffe und Straftaten stelle man derzeit nicht fest. Aus Worten würden aber schnell auch Taten, daher müsse verbaler Gewalt, Hass und Hetze entschieden entgegengetreten werden, heißt es von der Polizei weiter.
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Niemand müsse sich wegen seiner sexuellen Orientierung beschimpfen oder beleidigen lassen, oder gar körperliche Angriffe hinnehmen, so die Kölner Polizei. Je nach Art und Weise des Vorfalls könne es sich dabei zum Beispiel um Beleidigung, Körperverletzung, Bedrohung oder sogar Volksverhetzung handeln. Die Polizei rät solche Vorfälle unbedingt anzuzeigen. Das sei auch wichtig, damit die Polizei wisse wann, wo und wie oft es zu solchen Straftaten kommt. Es sei außerdem essentiell für die Ermittlungen, aber auch für die Prävention und die statistische Erfassung und Bewertung.