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Polizei löst Blockade auf dem Militärring auf
© Radio Köln, DD
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Polizei löst Blockade auf dem Militärring auf

Noch immer ist der Militärring in Longerich wegen einer Blockade gesperrt. Knapp über 100 Menschen haben sich vor der Lüttich-Kaserne versammelt und demonstriert, das hat uns die Kölner Polizei gesagt. Sie hat jetzt damit begonnen, die Blockade aufzulösen.

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Die Straße war zwischen Mercatorstraße und Neusser Landstraße dicht. Die Aktivistinnen und Aktivisten vom Antikriegsbündnis "Rheinmetall entwaffnen" standen mit Bannern vor der Kaserne, um gegen Aufrüstung zu demonstrieren. Der Betrieb innerhalb der Kaserne sei aber nicht beeinträchtigt gewesen, hat die Polizei gesagt. Sie hat jetzt angefangen die Blockade aufzulösen. Der Grund dafür sei, dass einige Teilnehmende ihre Vermummung nicht abgenommen hätten und kein Versammlungsleiter benannt worden sei, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei nimmt jetzt die Personalien der Beteiligten auf. Widerstand gebe es bisher nicht, auch keine Festnahmen oder Ingewahrsamnahmen.

Eine Sprecherin von "Rheinmetall entwaffnen", sagte, die Aktion sei ein Signal gegen die Rolle der Bundeswehr im Prozess der immer stärkeren Aufrüstung. Es gebe zu wenige Lehrer, zu wenige Kindergartenplätze, zu wenige Frauenhäuser, weil das ganze Geld in die Rüstung fließe.

Schon die ganze Woche gibt es ein Protestcamp von "Rheinmetall entwaffnen" unter dem Colonius. Sie haben einige Demos angemeldet, aber die Behörden rechnen eben auch immer wieder mit nicht angemeldeten Aktionen. (PR|Symbolbild)

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