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Polizei rechnet mit massenhaftem Andrang zum 11.11.
© Radio Köln/Volke
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Polizei rechnet mit massenhaftem Andrang zum 11.11.

(PR|FW|Archivbild) Morgen zum Sessionsstart schauen alle auf die Kölner Innenstadt. Die Polizei rechnet damit, dass sie schneller vollläuft als sonst. Sie plant ein Großaufgebot von etwa 1.000 Polizistinnen und Polizisten. Sie sollen vor allem bei steigendem Alkoholpegel der Jecken Auseinandersetzungen verhindern. 

Veröffentlicht: Freitag, 10.11.2023 05:35

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Besonders im Fokus seien die Partyhotspots Altstadt, Ringe und das Zülpicher Viertel. Dort, gegenüber der Synagoge auf der Roonstraße, liegt ein Haupteingang für die Feiernden ins Viertel. Man werde die Synagoge besonders schützen, sagte uns Polizeieinsatzleiter Frank Wißbaum. Das eine habe mit dem anderen ganz wenig zu tun. Man wolle den jüdischen Freundinnen und Freunden ganz bewusst den Raum geben, den sie zum Trauern und zum Rückzug bräuchten. Man werde diesen Schutzraum gewährleisten und vom Karneval trennen.

Die Polizei kündigte an, bei Provokationen sehr niederschwellig und sehr konsequent einzugreifen. Außerdem rät die Polizei auf täuschend echt aussehende Waffen im Kostüm oder politische Botschaften zu verzichten.

Der 11.11. lockt auch immer viele Taschendiebe an. Um es den Dieben und Betrügern nicht zu leicht zu machen, rät die Polizei nur das Nötigste mitzunehmen und verschlossen am Körper zu tragen. Außerdem rät sie insbesondere Frauen, ihre Getränke nicht unbeobachtet zu lassen, um sich vor K.o.-Tropfen zu schützen. Wer den Verdacht auf K.o.-Tropfen hat, sollte sich bei der Polizei melden, um möglichst innerhalb von 6-10 Stunden eine Blut- oder Urinprobe nehmen zu lassen. Die evangelischen Krankenhäuser Kalk und Weyertal sowie die Frauenkliniken der Uni und in Merheim sowie das Krankenhaus Porz bieten außerdem die Anonyme Spurensicherung (ASS) an.   

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