
Polizei sichtet Hasskommentare
(SR| Foto: Symbolbild) Hasskommentare in den Sozialen Medien machen auch der Kölner Polizei viel Arbeit. Gerade zu der pro-kurdischen Demo gegen den Krieg in Syrien am Samstag haben viele User fragwürdige und hetzende Kommentare hinterlassen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 23.10.2019 14:19
Auf der Facebookseite der Polizei waren zum Beispiel Kommentare wie "...denkt dran ihr habt Waffen dann nutzt die auch", "Feuer frei" oder "ich hoffe heute Abend sind alle Tiere wieder in ihren Löchern" zu lesen. Polizeisprecher Karlo Kreitz sagte, weit über 300 Kommentare habe die Polizei im Zusammenhang mit der Demo löschen müssen:
„Tagsüber machen das extra Social Media Mitarbeiter. In der Nacht übernimmt das die Leitstelle, sodass wir es Software unterstützt und händisch durcharbeiten und uns die Kommentare genau anschauen. Alle die, die eben nicht unsere Bedingungen erfüllen oder die Grenze des Strafbaren überschreiten, die löschen wir. Und in einem angezeigten Fall werden wir auch ein Strafverfahren einleiten.“
Im Zusammenhang mit der pro-kurdischen Demo seien bislang keine Anzeigen erstattet worden. Wenn, wie in diesem Fall, sehr viele Kommentare auf einmal kommen, könne es aber etwas dauern, bis alle Posts gesichtet seien