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Polizei verstärkt Präsenz vor Synagogen in Köln
© Radio Köln/ Waltel
Davidstern in Kölner Synagoge
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Polizei verstärkt Präsenz vor Synagogen in Köln

(DA|Symbolbild) Die erneute Zuspitzung des Nahost-Konflikts zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten beschäftigt auch Köln. Oberbürgermeisterin Reker zeigte sich bestürzt von der Gewalteskalation in den letzten Tagen. Am Dienstag waren vor Synagogen in Bonn und Münster israelische Flaggen verbrannt worden.

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Die Kölner Polizei will deshalb die Präsenz vor Kölner Synagogen erhöhen. Man habe die Situation neu bewertet und werde die Maßnahmen intensivieren. Es gebe zwar bislang keine konkreten Hinweise auf Gefahren, aber die Präsenz werde dennoch sichtbar verstärkt.

Henriette Reker hofft derweil, dass die internationalen Bemühungen zu einem baldigen Waffenstillstand führen. Sowohl von Israelis als auch militanten Palästinensern hatte es zuletzt schwere Militärschläge gegeben mit Todesopfern auf beiden Seiten. Köln pflegt Städtepartnerschaften auf beiden Seiten - Tel Aviv in Israel und Bethlehem im palästinensischen Gebiet.

Das Bündnis "Köln stellt sich quer" hat das Verbrennen israelischer Fahnen verurteilt. Die Zivilgesellschaft sei gefordert, aufmerksam und engagiert gegen Antisemitismus im Alltag einzutreten. Die Gewalt im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern sei auch für unsere Stadtgesellschaft ein Grund zur Sorge, so das Bündnis. 

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