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Polizei: Waffenverbotszone schwer zu kontrollieren
© Pixabay|leo2014 (CC0)
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Polizei: Waffenverbotszone schwer zu kontrollieren

(SR|Symbolbild) Die Messerattacke auf der Zülpicher Straße in der Nacht zu Sonntag ist der erste Zwischenfall dieser Art seit der Einführung der Waffenverbotszone. Bei einem Streit wurde ein Mann durch einen Messerstich schwer verletzt, ein Verdächtiger wurde festgenommen. 

Veröffentlicht: Dienstag, 23.08.2022 09:37

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Weil es in den letzten Jahren in der Ecke immer wieder zum Teil tödliche Zwischenfälle gab, hat die Polizei dort im Dezember ein Waffenverbot verhängt. Kontrollierbar ist das aber nur schwer. Kontrollen ohne Anlass seien rechtlich nicht möglich, so ein Polizeisprecher. Im Umkehrschluss heißt das, nur in Situationen, in denen die Polizei sowieso einschreiten würden, können die Beamteninnen und Beamten die Beteiligten auch auf Waffen durchsuchen.

Bis Ende Mai seien so 44 gefährliche Gegenstände auf den Ringen und der Zülpicher Straße beschlagnahmt und vernichtet worden. Etwa die Hälfte waren Messer. Laut Polizei kommt es etwa ein bis zwei Mal pro Monat vor, dass Personen auf der Zülpicher Straße mit einem Messer bedroht oder ausgeraubt werden. Einen tatsächlichen Angriff habe es bis zum letzten Wochenende seit der Einführung der Waffenverbotszone aber nicht gegeben. 

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