
Polizei warnt vor „Hackern“ in Video-Telefonaten
(PR|Foto: Symbolbild) Vor dem Hintergrund der Corona-Krise nutzen viele Kölner, ob beruflich oder privat, Video-Telefonate über das Internet. Jetzt warnt die Kölner Polizei eindringlich vor Kriminellen, die technische Wege gefunden hätten, solche Programme zu "hacken".
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Die Täter versuchten hierbei, für kriminelle Zwecke aus den Gesprächen Informationen zu gewinnen, so Dirk Beerhenke von der Kölner Polizei:
„Das kann auf vielfältige Arten passieren. Das könnte bei Schülern zum Beispiel sein, dass es Erwachsene nutzen, um Kontakt zu Kindern aufzunehmen. Hier haben wir das Phänomen „Grooming“. Beim „Grooming“ wird auf andere Plattformen gelockt, um sich den Kindern zu nähern. Im anderen Extremfall kann es genauso gut Unternehmen treffen. Hier werden dann eben Firmengeheimnisse ausgespäht.“
Folgende Tipps gibt die Polizei zum Schutz: Nur ausgewählte, angemeldete Konferenzteilnehmer zulassen, ein Passwort erstellen und für jede Besprechung eine neue Meeting-ID festlegen und einen Signalton bei Eintritt und Verlassen einschalten. Außerdem wird empfohlen, den Zutritt zu schließen, wenn alle Konferenzteilnehmer eingetroffen sind. Die Polizei rät auch, abzuwägen, über welche Themen in welcher Ausführlichkeit gesprochen wird.
Das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz berät auch unter der Telefonnummer 0221 229-8655 oder per E-Mail auf kriminalpraevention.koeln@polizei.nrw.de