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Polizei will an Schulen über illegale Autorennen aufklären
© Foto: Daniel Dähling
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Polizei will an Schulen über illegale Autorennen aufklären

(GL|Symbolbild) Ein Tisch mit Glasdeckel für den Sarg, ein SUV, auf dem dessen Fahrersitz vor kurzem ein Mensch gestorben ist. Die Aufklärungskampagne der Kölner Polizei hat am Montagvormittag Station am Berufskolleg Porz gemacht. Mit der Kampagne richtet sich die Polizei an junge Autofahrerinnen und Autofahrer, um sie über die Risiken von illegalen Autorennen aufzuklären oder was das für Angehörige von Todesopfern bedeuten könne.

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Jürgen Berg von der SOKO Rennen der Kölner Polizei hat auch über die rechtlichen Konsequenzen die den Rasern drohen gesprochen:    

„Auch das muss jedem klar sein. Heute tut man nicht mehr ganz so viel unbeobachtet. Auch in Deutschland nicht. Die Wahrscheinlichkeit nach so einem Unfall entdeckt zu werden, wenn man flüchtet, ist extrem hoch. Wir setzten alle Kraft daran, die Raser dann auch dahin zu führen wo sie hingehören und zwar vor den Richter.“

An verschiedenen Standorten haben sie den Schülern erklärt, welche Risiken und Konsequenzen es in der Tuning- und Rennszene geben kann. Folgendes können Schulen im Rahmen der Kampagne erwarten. Vor einem Autowrack steht Natalie Jung von der Polizei und erklärt, dieser Wagen sei bei einem illegalen Rennen mit Tempo 170 gegen einen Baum geschleudert. Was macht das mit dem Fahrer, fragt sie die Berufsschüler und gibt die Antwort selber: Die Gesichter der Zuhörer sind ernst und betroffen als sie auf den Fahrersitz schauen und sich vorstellen, dass genau dort vor kurzem ein Mensch gestorben ist. Wir wollen in die Köpfe der Jungen Menschen kommen, so die Polizei, damit diese Unfälle ausbleiben.

Schulen, die sich für die Kampagne Verantwortung stoppt Vollgas in ihrer Einrichtung interessieren, können sich unter der 0221-229-0 an die Polizei wenden.

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