
Polizei will an Schulen über illegale Autorennen aufklären
(GL|Symbolbild) Ein Tisch mit Glasdeckel für den Sarg, ein SUV, auf dessen Fahrersitz vor kurzem ein Mensch gestorben ist. Die Aufklärungskampagne der Kölner Polizei hat am Montagvormittag Station am Berufskolleg Porz gemacht. Mit der Kampagne richtet sich die Polizei an junge Autofahrerinnen und Autofahrer, um sie über die Risiken von illegalen Autorennen aufzuklären oder was das für Angehörige von Todesopfern bedeuten kann.
Veröffentlicht:
Jürgen Berg von der SOKO Rennen der Kölner Polizei hat auch über die rechtlichen Konsequenzen, die den Rasern drohen, gesprochen:
"Heute tut man nicht mehr ganz so viel unbeobachtet. Auch in Deutschland nicht. Die Wahrscheinlichkeit nach so einem Unfall entdeckt zu werden, wenn man flüchtet, ist extrem hoch. Wir setzten alle Kraft daran, die Raser dann auch dahin zu führen, wo sie hingehören und zwar vor den Richter.“
An verschiedenen Standorten haben sie den Schülern erklärt, welche Risiken und Konsequenzen es in der Tuning- und Rennszene geben kann. Wir wollen in die Köpfe der Jungen Menschen kommen, so die Polizei, damit diese Unfälle ausbleiben.
Schulen, die sich für die Kampagne Verantwortung stoppt Vollgas in ihrer Einrichtung interessieren, können sich unter der 0221-229-0 an die Polizei wenden.
