
Ein 59-jähriger Mann wird von Beamten der Wache Ehrenfeld brutal zu Boden gebracht. Zwei Monate später ist der Mann tot. Ab heute müssen sich die fünf suspendierten Polizisten vor dem Kölner Landgericht wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Der Mann starb laut Gerichtsmedizin an den Folgen der Tritte und Schläge.
Die Polizisten haben dem Familienvater die Rippen gebrochen. An der Blutvergiftung dadurch sei er später verstorben. Aber, sagen Gerichtsmedizin und Staatsanwaltschaft, wenn er damals zum Arzt gegangen wäre, hätte er womöglich überlebt. Man müsse abwarten, was der Prozess so insgesamt ans Licht bringt. Einige der Polizisten sind auch wegen Weitergabe von Dienstgeheimnissen angeklagt. Der Fall hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt, weil bei einem Teil der Beamten gewaltverherrlichende Chats gefunden wurden.