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Portal zur Diskussion über die Zukunft der Kirche in Köln
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Portal zur Diskussion über die Zukunft der Kirche in Köln

(SR|Symbolbild) Papst Franziskus lädt weltweit alle Menschen ein, ihm mitzuteilen, wie sie sich das zukünftige Miteinander in der Kirche wünschen und Köln macht mit.

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Der Kölner Weihbischof Steinhäuser hat am Dienstag im Rahmen eines Pressetermins das Portal weltsynode.koeln freigeschaltet. Darüber dürfen ab sofort alle Interessierten mitteilen, wie ihrer Meinung nach die Zukunft der Kirche generell, aber auch konkret in Köln aussehen soll. Gregor Stiels, Vorsitzender des Katholikenausschusses in der Stadt, begrüßt dieses Projekt grundsätzlich:

‚‚Es gibt Themen, die haben viel Luft nach oben, zum Beispiel: Wie teilen wir die Macht? Wie kann man die machtvollen Strukturen lösen, die noch in der Kirche vorherrschen? Wie kann man Laien in Leitung bringen? Wie kann man Frauen in Leitung bringen? Es gibt eine Menge Themen, da können wir viel bewegen und das kann so eine synodale Struktur sicherlich auch nach vorne bringen.‘‘

Es gehe daher darum, dass die Kirche vor allem eine zuhörende Haltung einnehme. Kritische Stimmen sind dabei ausdrücklich erwünscht. Es gebe keine Tabuthemen, so Steinhäuser. Zu Beginn müsse allerdings geklärt werden, wie die vorgebrachten Wünsche dann auch tatsächlich Wirkung entfalten könnten.

Aus allen Einsendungen sollen bis Mitte März die wichtigsten Wünsche sowohl für das Bistum Köln, als auch für die katholische Kirche generell zusammengefasst und teilweise in Richtung Papst weitergegeben werden.

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