
Am Dienstag befasst sich der Verkehrsausschuss mit dem Erfahrungsbericht der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) zum Einsatz von Bodycams bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Bilanz fällt insgesamt positiv aus. Die Bodycams haben sich als effektives Mittel erwiesen, um Übergriffe zu verhindern.
Bodycams als Präventionsmaßnahme
Laut dem Fazit des Erfahrungsberichts der KVB tragen die Kameras dazu bei, eskalierende Situationen unter Kontrolle zu bekommen. Allerdings gibt es auch Ausnahmen: Personen unter Drogeneinfluss reagieren teilweise aggressiv auf den Hinweis, dass sie gefilmt werden. Trotz dieser Einschränkungen empfiehlt der Bericht, den Einsatz der Kameras fortzusetzen, insbesondere bei Großveranstaltungen, wo das Konfliktpotenzial höher ist.
Nach Angaben von Kölns Verkehrsdezernent Egerer plant die KVB, die Bodycams dauerhaft zu nutzen.