
Pro-kurdische Demo: Jacob nimmt Stellung zu Kritik an Polizei
(SR | Foto: Symbolbild) Kölns Polizeipräsident Jacob hat das Vorgehen der Polizei bei der pro-kurdischen Demo gegen den Krieg in Syrien am Samstag in Köln verteidigt. Jacob sagte, die Bevölkerung vor möglichen Ausschreitungen zu warnen, sei richtig gewesen. In einem vergleichbaren Fall würde er wieder so reagieren.
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Jacob wies auch Kritik zurück, die drastischen Warnungen hätten viele Demo-Teilnehmer abgeschreckt und so das Recht auf Versammlungsfreiheit untergraben:
„Wir haben bei der Lagebewältigung am Samstag drei Ziele gehabt. Nämlich den Schutz der Bevölkerung Kölns, den Schutz unserer Kolleginnen und Kollegen und wir wollen das Versammlungsrecht schützen. Hier in Köln ist alles friedlich geblieben. Und in Köln hatten wir die größte Demonstration gegen den Krieg in ganz Europa.“
Unter anderem die Kölner Landtagsabgeordnete der Grünen Aymaz fordert, die Polizei müsse offenlegen, wie sie zu ihrer Einschätzung, tausende gewaltbereite Menschen würden nach Köln kommen, gekommen ist. Der Kölner Bundestagsabgeordnete der Linken Birkwald fragte nach der Demo am Samstag, ob die Kölner Polizei einer Falschinformation des türkischen Geheimdienstes aufgesessen sei.