
Zu den Duschen müssen die Betroffenen aus dem Gebäude raus über ein Gerüst zu den Containern gehen, der Durchgang dahin ist auch nur notdürftig und löchrig mit einem Wellblechdach geschützt. Die Duschkabinen sind nur durch Vorhänge verschlossen, die Container selber können von den Mitarbeitenden nicht abgeschlossen werden.
Die Uniklinik hat jetzt angekündigt, an die Container neue Schlösser zu hängen. Außerdem hat sie die Miete der Betroffenen um 20 Prozent gesenkt. Bis wann die Container bleiben, steht nicht fest.
Ein Sprecher der Uniklinik sagte uns, die Leitungen zu reparieren, koste mehrere hunderttausend Euro. Außerdem müssten die Bewohner während der Arbeiten die Wohnungen verlassen. Das sei wegen des Wohnungsmarktes bei uns in Köln keine Option, sagt die Klinik.
Gleichzeitig arbeitet das Uniklinikum an einem neuen Personalwohnheim in der Bitburger Straße in Lindenthal. Das soll voraussichtlich Anfang 2028 eröffnen. (PRo|DD)
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