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Probleme mit Atemschutzgeräten wohl größer als gedacht
© Waltel
Symbolbild - Feuerwehr im Einsatz
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Probleme mit Atemschutzgeräten wohl größer als gedacht

(KS|Symbolbild) Zuletzt gab es mehrere Zwischenfälle mit Atemschutzgeräten der Kölner Feuerwehr. Die Kölner SPD hat deshalb eine entsprechende Anfrage gestellt, die am Montag Tagesordnungspunkt im Hauptausschuss war.

Veröffentlicht: Montag, 10.07.2023 11:49

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Grund war, dass zuletzt drei Masken im Dienst komplett ausgefallen sind. Dadurch hätten die Feuerwehrleute theoretisch nicht mehr mit Atemluft versorgt werden können. Die Ausfälle verliefen zum Glück glimpflich. Die betroffenen Feuerwehrleute sollen durch die Ausfälle nicht zu Schaden gekommen sein. Die Herstellerfirma und Gutachterinnen und Gutachter hätten die defekten Geräte überprüft. Die Ursache für die Ausfälle konnte bisher nicht gefunden werden.

Außerdem wurde bekannt, dass auch an weiteren Atemschutzmasken technische Mängel festgestellt wurden. Diese Mängel seien zum Beispiel zu viel Luft, die in die Maske ströme oder ein erhöhter Einatemwiderstand. Aber nichts was die Feuerwehrleute gefährden würde, so die Stadt. Trotzdem seien alle mangelhaften Geräte sofort aus dem Verkehr gezogen worden und würden jetzt umfänglich geprüft werden. Um das Risiko weiterer Ausfälle zu minimieren, wird jetzt jedes Atemschutzgerät vor jeder Benutzung zum einen einer Prüfung in der Atemschutzwerkstatt der Feuerwehr Köln unterzogen und auch durch jede Feuerwehreinsatzkraft unmittelbar vor einem Einsatz. 

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