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Die Informations- und Beratungsstelle agisra e.V. fordert Schutzräume für ihre Klientinnen. agisra e.V. unterstützt seit 26 Jahren zum Beispiel Migrantinnen, die Opfer von sexueller Gewalt, Zwangsverheiratung oder Frauenhandel geworden sind. Über 3.500 Beratungen hat agisra bisher im geschützten Umfeld ihrer Räumlichkeiten in der Martinstraße angeboten. Ende September muss der Verein ausziehen, weil der Mietvertrag gekündigt wurde. Nach Angaben des Vereins seien alle Gespräche mit Stadtverwaltung, Bürgermeistern und Maklern erfolglos gewesen. Daher hat der Verein am Dienstag mit Zelten am Kölner Rathaus im Vorfeld der Ratssitzung auf seine Lage aufmerksam gemacht und ein Dach und einen Schutzraum für seine Klientinnen gefordert.
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