
Am Donnerstagabend sind etwa 200 Menschen durch die Innenstadt gezogen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. Dazu aufgerufen hatte unter anderem die Kölner Antifa. Auch das Aktionsbündnis Köln stellt sich quer verurteilt den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke und die Drohungen gegen Reker aufs Schärfste. Der Kölner Verfassungsschutz müsse dies lückenlos aufklären und rechtsextreme Netzwerke offenlegen.
Der Kölner Stadtdechant Kleine sagte im Interview mit dem Domradio, dass es einen Aufstand der Anständigen geben müsse, um ein Zeichen gegen den Hass zu setzen.
In den Drohbriefen werden Oberbürgermeisterin Reker und der Bürgermeister des sauerländischen Altena mit dem Tod bedroht. Es wird auch Bezug zu dem erschossenen Kasseler Regierungspräsidenten Walther Lübcke genommen. Die E-Mails haben einen rechtsextremistischen Hintergrund. Die Staatsanwaltschaft Berlin und das Berliner Landeskriminalamt haben deshalb die Ermittlungen übernommen.
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