
Prozess im Mord einer Leverkusenerin gestartet
(SD | Symbolbild) Das Kölner Landgericht beschäftigt seit Freitag ein besonders brutaler Mord. Im Juli letzten Jahres soll der Angeklagte eine Leverkusenerin mit zahlreichen Dolchstichen ermordet haben. Aus Zorn, weil sie ihn nicht heiraten wollte, so die Staatsanwaltschaft.
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Gerichtssprecher Jan Orth sagte, der am Freitag beginnende Prozess sei auch deshalb besonders, weil dem Angeklagten gleich drei Mordmerkmale zur Last gelegt würden. Er soll die Frau heimtückisch, aus niederen Beweggründen und besonders grausam ermordet haben:
„Er soll der Frau aufgelauert haben in ihrem Hausflur und sie dann hinterrücks mit 31 Dolchstichen ermordet haben. Er soll dann, obwohl ihm bewusst war, dass die Frau zum Sterben schon hinreichend verletzt war, diese weiterhin mit nicht notwendigen Schnitten traktiert haben, damit sie weitere Schmerzen erleidet.“
Das Urteil soll Ende Februar gesprochen werden. Dem Angeklagten droht eine lebenslange Haftstrafe und auch die besondere Schwere der Schuld sei denkbar, so der Gerichtssprecher. Das bedeutet, im Falle einer Verurteilung könnte der Mann nicht vorzeitig entlassen werden.