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Prozess um terrorverdächtiges Ehepaar wird verlängert
© Radio Köln/ Frank Waltel
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Prozess um terrorverdächtiges Ehepaar wird verlängert

(DA | Symbolbilder) Im Rizin Fall gibt es eine überraschende Entwicklung. Der Prozess um das terrorverdächtige Ehepaar aus Chorweiler geht deutlich in die Verlängerung.

Veröffentlicht: Freitag, 31.01.2020 17:53

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Der vorsitzende Richter hat elf neue Verhandlungstage terminiert. Damit könnte das Urteil erst im Mai fallen. Ursprünglich sollten bereits in zwei Wochen die Plädoyers der Bundesanwaltschaft stattfinden und das Urteil war für März 2020 anberaumt. Neue Erkenntnisse zur Schuldfrage gibt es nicht. Gründe für die neuen Verhandlungstage sind umfangreiche neue Beweisanträge der Verteidigung und neue angeforderte Gutachten. Etwa über die Frage, ob der Angeklagte wegen einer Jugend voller Gewalt und einer sehr starken Radikalisierung vermindert schuldfähig sein könnte.

Der Angeklagte selbst hat am Donnerstag erneut versucht, seine Frau zu entlasten. Über seinen Anwalt ließ Sief H. erklären, dass er seine Pläne, eine Bombe zu bauen und den Biokampfstoff Rizin herzustellen, vor seiner Frau geheim gehalten hatte. Die belastenden DNA-Spuren seiner Frau Yasmin H. an mit Rizin verseuchten Handschuhen und Mundschutz seien damit zu erklären, dass die Frau diese beim Putzen getragen haben soll.

Das Kölner Ehepaar muss sich seit Juni vor dem Staatsschutzsenat in Düsseldorf verantworten, weil es einen islamistischen Anschlag mit dem Biokampfstoff Rizin geplant haben soll.

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