Prozess wegen schweren Betruges

(SR|Symbolbild) Am Kölner Landgericht geht es ab Dienstag um einen Betrug im großen Stil. Insgesamt gibt es laut Anklage einen Schaden von mehr als 6,3 Millionen Euro. Angeklagt sind über 100 Einzelfälle. 

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Gewerbsmäßiger und teils schwerer Betrug lautet die Anklage. Angeklagt ist der Gesellschafter einer niederländischen Firma. Er soll Anlegern zugesagt haben, ihnen eine Immobilienfinanzierung vermitteln zu können. Dafür habe er immer eine Vorausgebühr verlangt. Laut Anklage war das Ganze aber eine Lüge, denn der Mann soll das Geld kassiert haben, ohne dass eine Vermittlung stattgefunden hat. Bei dem Prozess handelt es sich um eine Revision. In einem ersten Urteil war der Mann zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das neue Urteil wird Ende September erwartet.

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