Prozessauftakt gegen mutmaßliche IS-Kämpferin

(GL | Foto: Symbolbild) Eine Kölnerin musste sich am Montag wegen Terrorverdachts in Düsseldorf verantworten. Vor dem Oberlandesgericht begann am Montagvormittag die Hauptverhandlung. Die Bundesanwaltschaft wirft der Frau vor, im März 2015 der Terrororganisation „Islamischer Staat“ beigetreten zu sein.

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Um dem IS beizutreten, soll die Frau per Videotelefonie einen Kämpfer der Terrormiliz geheiratet und diesen dann in der Türkei getroffen haben. Mit ihm und ihrem damals achtjährigen Sohn sei sie dann über Syrien in den Irak gebracht worden, um dort Gebietsansprüche der Terrormiliz zu festigen, so die Anklage.

Dabei soll die Kölnerin ein Haus bezogen haben, dessen schiitische Bewohner von der IS Miliz zuvor vertrieben worden waren. Die Bundesanwaltschaft sieht das als Kriegsverbrechen gegen Eigentum. Der Frau drohen bis zu zehn Jahre Haft.

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