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Rache könnte Motiv des Mülheimer Hafen-Mords sein
© Radio Köln|Waltel
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Rache könnte Motiv des Mülheimer Hafen-Mords sein

(DD/SR) Im Fall des toten Jugendlichen vom Mülheimer Hafen geht die Staatsanwaltschaft von Mord aus. Möglicherweise sei eine Aussage vor Gericht der Auslöser gewesen, sagte ein Sprecher der Behörde am Montagnachmittag.

Veröffentlicht: Montag, 11.03.2024 15:24

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Der 15-Jährige hatte kürzlich in einem Jugendstrafverfahren vor dem Kölner Amtsgericht ausgesagt. Dabei soll er einen der jetzt Beschuldigten belastet haben. Die Ermittler gehen deshalb von Mord aus niedrigen Beweggründen aus. Die Staatsanwaltschaft werde Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des gemeinschaftlichen Mordes beantragen, sagte der Sprecher weiter.

Zeugen hatten in der Nacht zum Sonntag die Polizei gerufen, weil es vor einer Gaststätte gut 600 Meter vom Fundort entfernt zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen drei Männern gekommen sei. So heißt es aus Ermittlerkreisen. Zwei junge Männer hätten einen dritten unter Androhung von Gewalt gezwungen, mit ihnen zu kommen. Die beiden Beschuldigten sollen den Jugendlichen mit einer Waffe bedroht und zum Hafen entführt haben. Dort sollen sie ihn erstochen haben. 

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