
Randalierer reisen zum Conference League Spiel an
(PR|Symbolbild) Die Kölner Polizei bereitet sich zum Europapokalspiel des 1. FC Köln am Donnerstagabend gegen Belgrad auf einen Großeinsatz vor. Angesichts der Krawalle von Nizza steht der 1. FC Köln national und international unter Beobachtung.
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Michael Esser von der Kölner Polizei sagte, man sei auf alles vorbereitet. Man rechne mit etwa 270 Menschen, die zu den Kölner Ultra-Gruppierungen gehören würden:
"Es kommen auch 80 Hooligans auf Kölner Seite. Etwa 700 Gästefans sind zu erwarten und nach Auskunft der Zentralstelle für Fußballspiele dürften da auch 100 bis 150 Risikopersonen mit anreisen."
Das Spiel am Donnerstagabend ist eines mit erhöhtem Risiko, aber kein Hochrisikospiel wie etwa das Derby Köln gegen Gladbach.
Nach der Razzia der Kölner Polizei am Mittwoch bei Gewalttätern vom Fußballspiel in Nizza hat der 1. FC Köln erste Stadionverbote gegen 16 mutmaßliche Gewalttäter erlassen. Das hat der Verein mitgeteilt. Außerdem habe sich der 1. FC Köln dafür entschieden, die Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro sowie das Verbot zum Verkauf von Gästetickets für die beiden noch ausstehenden Auswärtsspiele zu akzeptieren und nicht vor den Internationalen Sportgerichtshof zu ziehen. Trotzdem halte man diese Art der Strafe für falsch, weil damit zu Unrecht die Vielzahl friedlicher FC-Fans bestraft würde.