
Laut dem Papier, in dem die Gruppe die Stadtverwaltung um eine Reaktion bittet, wurde ein Rollstuhlfahrer bei einem Konzert Anfang Februar auf eine für Rollstuhlfahrer vorgesehene Tribüne verwiesen, obwohl er in den Zuschauerraum wollte.
Aus Sicherheitsgründen ließen ihn die Palladium-Mitarbeiter aber nicht direkt vor die Bühne. Palladium-Eigentümer Bernd Odenthal erklärt im Radio Köln Interview, dass man als Konzerthalle Auflagen erfüllen müsse und dazu gehöre auch ein sicherer Platz für Rollstuhlfahrer. Schließlich müsse in einem Notfall gewährleistet werden, dass Sanitäter und Feuerwehrleute Konzertbesucher mit Handicap schnell erreichen könnten.
Im Palladium halte man deshalb ein extra Podest für Rollstuhlfahrer frei, von dem aus man sogar eine besonders gute Akustik habe.