
© Radio Köln/Waltel // Pressestatement von Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn
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Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn sagte am Dienstagnachmittag in einem Presse-Statement: Es gehe bei den Durchsuchungen darum, inwieweit und wann Kardinal Woelki von Missbrauchsvorwürfen gegen zwei Priester gewusst hat.
„Zur Klarstellung und Vermeidung entsprechender Missdeutungen möchte ich im Übrigen auch noch explizit darauf hinweisen, dass dem Beschuldigten in keiner Weise die aktive oder auch nur passive Vertuschung oder gar die Beteiligung an Missbrauchstaten vorgeworfen wird. Das ist nicht Gegenstand dieses Verfahrens und bislang auch an keiner Stelle hervorgetreten. Es geht allein um die Aussagedelikte, die ich am Anfang beschrieben habe.“
Mehrere Anzeigen liegen gegen Woelki vor, in denen ihm falsche Versicherung an Eides Statt vorgeworfen wird. Auch der Vorwurf des Meineids steht im Raum. Es geht um zwei Fälle, in denen Woelki laut den Vorwürfen mehr über Fälle von sexuellem Missbrauch gewusst haben soll, als er öffentlich gesagt hatte.
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