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Razzien in Köln: Wohnungen und Nagelstudios durchsucht
© Radio Köln
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Razzien in Köln: Wohnungen und Nagelstudios durchsucht

(DC) Mit einem Großaufgebot ist die Polizei am Mittwochmorgen in Köln gegen kriminelle Rocker vorgegangen. Hunderte Einsatzkräfte durchsuchten mehrere Wohnungen in Köln und zehn weiteren Städten.

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Die federführende Polizei in Essen teilte auf Radio Köln Anfrage mit, dass bei der Razzia etliche Beweismittel wie Computer, Betäubungsmittel und Bargeld sichergestellt wurden. Die Maßnahme richtete sich gegen Mitglieder der irakischen Rockergruppe „Al Salam 313“. Der Schwerpunkt der Aktion lag im Raum Köln und dem Ruhrgebiet. Es ging um Schleuserkriminalität und um den Handel mit Waffen, Drogen und gefälschten Ausweisen.

Laut Polizei sei nicht auszuschließen, dass in dem Zusammenhang noch weitere Durchsuchungen folgen könnten.

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Auch am Dienstag hat es bereits Razzien in Köln gegeben - in diesem Fall initiiert vom Kölner Zoll.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit durchsuchte im Großraum Köln insgesamt 27 Nagelstudios. Dabei wurden 26 Personen vietnamesischer Herkunft illegal bei der Arbeit aufgegriffen. Ein Teil von ihnen war noch minderjährig. In sechs Nagelstudios wurden auch Beweismittel sichergestellt. In vielen Fällen gab es Hinweise, dass der gesetzliche Mindestlohn nicht gezahlt wurde und die Meldungen zur Sozialversicherung falsch seien.

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