
Die Richter sprachen von handwerklichen Fehlern im Bebauungsplan, den die Stadt Köln gemacht habe. Dazu sagte uns Stadtsprecherin Simone Winkelhog:
„Wir werden die schriftliche Begründung des Urteils abwarten und dann prüfen und bewerten. Das Urteil wird natürlich auch in die intensiven und sehr konstruktiven Gespräche der Stadtverwaltung mit dem FC um eine optimale Lösung einfließen. Ein Ergebnis dieser Gespräche soll es voraussichtlich um den Jahreswechsel geben.“
Der Vorsitzende des Sportausschusses der Stadt Köln, Oliver Seeck sagt, der FC habe in dem Verfahren aus seiner Sicht keinen Fehler gemacht und müsse nun leider etwas ausbaden, was er selbst nicht verschuldet habe. Seeck warnt ausdrücklich davor, dass nun am Alternativstandort in Marsdorf nicht die Interessen der Markthändlerinnen und -händler gegen den Sport ausgespielt werden sollten. Der FC verdiene endlich eine verlässliche Politik und Planungssicherheit.