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Reker: Einschränkungen für Geimpfte zurücknehmen
© Stadt Köln - PK vom 23.11.2020
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Reker: Einschränkungen für Geimpfte zurücknehmen

(SR) Kölns Oberbürgermeisterin Reker begrüßt die Ergebnisse des Impfgipfels. Durch die Corona-Pandemie und für den Infektionsschutz müssten wir leider Einschränkungen der Freiheitsrechte ertragen, sagte uns Reker. Aber es sei richtig und wichtig, dass diese Einschränkungen für geimpfte Personen so schnell wie möglich zurückgenommen würden. 

Veröffentlicht: Dienstag, 27.04.2021 06:04

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Auch eine Lockerung der Impf-Priorisierung halte sie für geboten, um das Tempo zu erhöhen, so Reker. Kanzlerin Merkel hatte nach dem Gipfel am Montag angekündigt, dass ab Juni jede Person einen Impftermin vereinbaren könne. Die Priorisierung beim Impfen könne dann aufgehoben werden. Außerdem sollen vollständig Geimpfte und Genesene künftig genauso behandelt werden wie negativ Getestete.

Die neuen Regeln müssen aber noch von Bundestag und Bundesrat beraten und beschlossen werden.  

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Zastrow von Impf-Gipfel enttäuscht

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Die Ergebnisse des Impfgipfels hinken der Realität hinterher. Das sagt der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung in Köln Jürgen Zastrow. Die Hausärztinnen und –ärzte bräuchten in der Frage der Impf-Reihenfolge schon im Mai mehr Spielraum und Flexibilität.

Er persönlich bedauere, dass die Politik sich erneut nicht an verantwortungsvolle Öffnungen oder Perspektiven etwa in der Gastronomie und der Kultur gewagt habe, so Zastrow, der auch der leitende Impfarzt bei uns in Köln ist.

Er habe den Eindruck, dass man in Wahlkampfzeiten den Weg des geringsten Widerstandes gehen wolle.

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