
Reker fordert Kompromiss im Streit um Mahnmal für NSU Opfer
(MF | Symbolbild) Wann kommt endlich das Mahnmal für die NSU Opfer in Köln? Und wo wird es stehen? Kurz vor dem 15. Jahrestag des Nagelbombenanschlags auf der Keupstraße in Mülheim hat der Integrationsrat eine Resolution auf den Weg gebracht.
Veröffentlicht: Freitag, 07.06.2019 09:51
Alle Verantwortlichen bei der Stadt, aber auch die Besitzer des Grundstücks, auf dem das Denkmal geplant ist, müssten sich ihrer Verantwortung bewusst sein und sich für eine schnelle Umsetzung einsetzen, so die Forderung.
Kölns Oberbürgermeisterin Reker ruft zu einem Kompromiss im Streit um den Standort auf. Sie bedauere, dass es auch 15 Jahre nach dem Anschlag immer noch kein Mahnmal gebe. Sie appellierte an alle Beteiligten, erneut in einen Dialog zu treten, um eine Lösung zu finden.
Eigentlich soll das Denkmal an der Schanzenstraße Ecke Keupstraße entstehen. Das Grundstück gehört aber einem privaten Investor.