
Zum Beispiel sehe die aktuelle NRW -Schutzverordnung keine regionalen Besonderheiten vor. Reker sagte mit Blick auf die hohen Inzidenzahlen, zum Beispiel in Düren, ihr fehle da Klarheit. Dort liegt der Wert aktuell bei über 120.
„Mir ist jetzt nicht ganz klar, wie wir damit umgehen sollen. Wird dort auch geöffnet? Weil landesweit die Inzidenz niedriger ist? Und wenn nicht: Wird es dann zu einem regionalen Einkaufstourismus kommen oder wollen alle Dürener in unseren Zoo am Freitag?“
Der Kölner Zoo will Freitag in einer Woche wieder öffnen. Man prüfe derzeit die Vorgaben des Landes und werde die nötigen Rahmenbedingungen für die Besuchenden schaffen, hieß es vom Zoo.
Reker kritisierte auch, dass die Pläne nur fünf Hausarztpraxen für Schutzimpfungen pro Kommune zuzulassen, völlig unzureichend seien. Das könne mit Blick auf eine Millionenstadt nicht ernst gemeint sein. Man müsse mehr Tempo beim Impfen bekommen, im Idealfall müssten alle Hausärztinnen und –ärzte impfen dürfen, so Reker.
Ob Köln mit den ab Montag geltenden Lockerungen auch Köln spezifische Regelungen verändere, werde aktuell noch geprüft. Anders als in anderen Regionen gibt es in Köln zum Beispiel ein Alkoholkonsumverbot für bestimmte Bereiche der Stadt.