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Reker spricht sich für harten Lockdown aus
© Stadt Köln - PK vom 23.11.2020
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Reker spricht sich für harten Lockdown aus

(PR|Archivbild) Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hält einen harten Lockdown für notwendig. 

"In den vergangenen Monaten gab es auf allen Ebenen immer wieder Appelle an die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger. Viele Menschen haben große Anstrengungen unternommen, um einen harten Lockdown zu verhindern, aber nicht alle haben sich an die Regeln gehalten", so Reker.

Sie erklärte, es schmerze sie, dass bei einem harten Lockdown das gesellschaftliche Leben völlig zum Erliegen käme und Branchen, die bislang schon harte Einschnitte hinnehmen mussten, noch stärker belastet würden. Man habe jedoch lernen müssen, dass sich das Coronavirus nicht mit Halbherzigkeit besiegen lasse. 

Veröffentlicht: Mittwoch, 09.12.2020 16:05

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Reker sagte, man habe sich mehr vom Lockdown light erhofft, müsse aber nun erkennen, dass man zu ambitionslos gewesen sei. Die jetzige Entwicklung sei durchaus zu erwarten gewesen. Man sei jetzt in Köln auf einem Inzidenz-Stand wie Ende Oktober. Ein harter Lockdown würde sicher dazu beitragen, die Zahl der Neuinfektionen deutlich zu verringern: "Ich halte ihn daher für notwendig", so Henriette Reker wörtlich.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hatte am Mittwoch für einen härteren Lockdown nach Weihnachten plädiert.

"Wir sollten die Zeit nach Weihnachten dafür nutzen, das öffentliche Leben weitgehend herunterzufahren", so Laschet. So könne man sich für 2021 wieder eine Perspektive hin zu mehr Normalität erarbeiten. Die Schäden des Lockdowns für Bildungschancen von Kindern sowie für Wirtschaft und Arbeitsplätze könnten so gering wie in keiner anderen Zeit des Jahres gehalten werden. Wann genau der Lockdown von Bund und Ländern beschlossen wird, ist noch offen. Genauso, was das konkret für die Schulen und eventuell verlängerte Weihnachtsferien in NRW bedeutet.

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