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Reker und Stamp beeindruckt von Kölner Solidarität
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Reker und Stamp beeindruckt von Kölner Solidarität

(GL) Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der stellvertretende NRW-Ministerpräsident Joachim Stamp waren am Donnerstagabend zu Besuch in einem Kölner Spendenlager

Veröffentlicht: Freitag, 04.03.2022 07:03

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Der deutsch-ukrainische Verein Blau-Gelbes Kreuz hat in Raderberg inzwischen weit über 300 Tonnen an Spenden gesammelt und an die ukrainische Grenze geschickt. Stamp betonte beim Besuch, dass jetzt vor allem Geldspenden immer wichtiger würden, um medizinische Artikel zu besorgen. Das Land NRW würde sich außerdem auf die Aufnahme von Geflüchteten vorbereiten:

„Indem wir Traglufthallen, Zelte und alles Mögliche aktivieren, was notwendig ist – in unseren Landeseinrichtungen wohlbemerkt. Und indem wir uns ganz eng abstimmen mit den Kommunen, damit wir genau wissen, wie viele Plätze vorhanden sind und was jetzt sofort beziehbar ist.“

Man wolle so geordnet wie möglich vorgehen, um den Geflüchteten bei ihrer Ankunft ein Stück Sicherheit vermitteln zu können. Am Donnerstag sind die ersten 43 Menschen aus der Ukraine in Köln angekommen, überwiegend Frauen und Kinder.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigte sich beim Besuch des Spendenlagers überwältigt, vor allem von der großen Hilfsbereitschaft:

„Ich finde das großartig, dass so eine Solidarität besteht und den Menschen da geholfen wird, wo sie es wirklich brauchen. Mit einem Dach über dem Kopf oder mit den notwendigsten Dingen, mit denen sie ausgestattet werden, wenn sie bei uns eine Unterkunft bekommen.“

Reker betonte, dass jeder Mensch, der vor Krieg fliehe, willkommen in Köln sei.


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