
Das Land hat ein neues Papier für die Kitas vorgelegt. Die Stadt rechne aber nur mit einem leichten Anstieg. Viele der Berufsgruppen, die das Land jetzt benannt habe, seien auch vorher schon in der Gruppe der sogenannten Schlüsselpersonen enthalten gewesen. Dazu gehören unter anderem Ärzte, Pflegepersonal oder Lehrer - seit Montag auch Alleinerziehende oder Verkäufer im Einzelhandel.
Eine Öffnung für alle Kinder und ein normaler Betrieb ist noch nicht in Sicht. Oberbürgermeisterin Reker hat inzwischen dem Rat vorgeschlagen, auch die Eltern-Beiträge für den restlichen April zu erstatten. Damit wären dann alle Beiträge an die Eltern zurückerstattet.
Mit dem neuen Papier sind auch weitere Hygiene- und Arbeitsschutzmaßnahmen in Kraft getreten. Alle städtischen Kitas würden jetzt mit Desinfektionsmittelspendern ausgestattet. Man fühle sich vom Land gut informiert und vorbereitet, so Beate Robie, Leiterin der Evangelischen Kita Kinderarche in Ehrenfeld. Diese Woche kämen mindestens 3 Kinder dazu. Die Kinder müssten in separaten Gruppen untergebracht werden:
„Wir müssen ein bisschen schauen, weil wir haben eigentlich ein komplett anderes Konzept hier, wir arbeiten nämlich offen. Das heißt, unsere Räume sind Funktionen zugeordnet und nicht, wie man es so kennt: ein Raum mit einer Bauecke, einem Rollenspielbereich usw. Und das müssen wir natürlich umändern, damit die Kinder entsprechend verschiedene Möglichkeiten vorfinden in ihrem Raum.“