Rentenlücke schließen

Der Finanztipp bei Radio Köln wird präsentiert von der Sparkasse KölnBonn.

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"Mut zur Lücke" - so ist das oft im Leben, manchmal müssen wir alle Risiken eingehen. Aber wollt Ihr das auch im Alter, wenn Ihr nicht mehr fit seid und im Berufsleben steht? Über eine der unangenehmsten Lücken geht es im Finanztipp.

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Irgendwas läuft doch da falsch, oder? Unsere Lebenserwartung steigt immer weiter, also wir werden immer älter. Unsere spätere Rente aber nimmt immer mehr ab. Gegen diese Schere muss und kann auch was getan werden. Dazu mehr von unserem Finanzexperten Maximilian Blusch.

"Wir erwerben im Berufsleben unterschiedlichste Rentenansprüche. Natürlich die gesetzliche Rente (DR), vielleicht eine betriebliche Altersvorsorge (bAV)mit Geld vom Chef, zusätzlich Riester oder auch eine private Rentenversicherung. Aber reicht denn das Geld für Euch in 20, 30 oder 40 Jahren? Für eine erste Übersicht hilft Euch ein guter Rentenlückenrechner im Netz, den Ihr mit einer Handvoll Daten ohne Papierkram schnell befüllen könnt. So bekommt ein Gefühl für 'Eure' Lücke. Für eine professionelle Antwort braucht Ihr eine gute Beratung! Dazu geht am besten in drei Schritten vor und klärt die drei L: Lage, Lebensplanung und Lücke.
 1. Lage: Holt Euch alle notwendigen Informationen, z.B. aus der 'Renteninformation' der Deutschen Rentenversicherung. Dort erkennt Ihr Höhe und Beginn Eurer Altersrente. Bringt zur Beratung auch weitere Unterlagen, z.B. über eine private Rentenversicherung, eine vermietete Immobilie oder sonstige Einkünfte mit. Eine gute Beratung berücksichtigt Kaufkraftverluste durch Inflation, Steuern und Sozialabgaben!
2. Lebensplanung: Besprecht mit Spezialistin oder Spezialist, wie Euer Ruhestand aussehen soll und wieviel Geld Ihr dazu braucht. Also: 'Wann wollt Ihr in Rente, lebt Ihr in den eigenen vier Wänden oder wohnt zur Miete.' Es ist auch wichtig, ob Ihr gesetzlich oder privat krankenversichert seid oder noch für andere Menschen finanziell einstehen müsst.
3. Lücke: Lasst Euch mögliche Versorgungslücken aufzeigen und natürlich, wie Ihr diese füllen könnt. Gut beraten erkennt Ihr, wie viel Geld Euch fehlt, ob im Fall einer vollen Erwerbsminderung, bei längerer Krankheit, für Eure Hinterbliebenen im Todesfall oder für die Kosten bei Pflegebedürftigkeit."

Am besten macht ihr den 'Vorsorgecheck' spätestens mit 40 und sprecht Euren Berater bei Sparkasse oder Bank an. Denn dann ist meist noch genug Zeit, um mögliche Lücken zu schließen. Da Frauen häufig in Teilzeit arbeiten sind hier die Lücken größer, daher solltet Ihr noch genauer hingucken.

Weitere Infos:

Rentenlückenrechner

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