Anzeige
Rettungseinsätze, Waldbrand und ein Toter
© Radio Köln|KS
Teilen:

Rettungseinsätze, Waldbrand und ein Toter

(GL|Symbolbild) Auch in Köln hat die Hitze am Dienstag ihre Spuren hinterlassen: Ein Obdachloser ist mutmaßlich durch Hitze gestorben, in Holweide brannten Wiesen, Büsche und Bäume auf 40.000 Quadratmetern. 

Veröffentlicht: Mittwoch, 20.07.2022 05:00

Anzeige

Das Feuer habe sich aufgrund von Hitze und Trockenheit rasend schnell ausgebreitet, heißt es von der Kölner Feuerwehr. Zwischenzeitlich drohten die Flammen auch auf ein Wohngebiet überzugreifen. Die Feuerwehr war bei dem Vegetationsbrand fünf Stunden lang bis kurz vor 20 Uhr mit 15 Fahrzeugen und 60 Kräften im Einsatz. Ansonsten spricht sie nur von einem leichten Anstieg der Rettungseinsätze. Für den ärztlichen Leiter der Feuerwehr Alex Lechleutner nicht überraschend:

„Ein erhöhtes Einsatzaufkommen ist erst zu erwarten, wenn solche Hitzeperioden mehrere Tage andauern. Dass das dann insbesondere bei älteren Menschen und Vorerkrankten zu Kreislaufproblemen führt und wir einschreiten müssen.“

Auch die DLRG war ab dem Nachmittag auf dem Rhein und den Badeseen unterwegs. Rettungseinsätze hatte es bis zum frühen Dienstagabend aber nicht gegeben, sagt Alexander Lustig von der DLRG:

„Auch in den letzten Tagen haben wir schon festgestellt, dass ein ganzer Teil der Kölner Bürger, die sich im letzten Jahr viel an Flüssen und Seen aufgehalten haben, dieses Jahr wahrscheinlich in den Urlaub gefahren ist. Dadurch ist es bei Weitem nicht so voll, wie wir das vergangenes Jahr erlebt haben.“

Laut Feuerwehr und Rettungsdienst gab es etwa 10 Prozent mehr Einsätze als an einem normalen Tag.

Am Hauptbahnhof ist ein 57-jähriger Obdachloser vermutlich an der Hitze gestorben. Genauere Details zur Todesursache sind noch nicht bekannt.

Anzeige
Anzeige
Anzeige