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Revision im Hürther Todesfahrt-Fall
© Radio Köln/Waltel
Der Angeklagte (l.) mit seinem Anwalt.
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Revision im Hürther Todesfahrt-Fall

Der Prozess nach der tödlichen Kollision eines Autos mit zwei Menschen in Hürth wird nochmal neu aufgerollt. Der verurteilte 21-jährige Autofahrer hat Revision eingelegt.

Veröffentlicht: Montag, 20.07.2026 17:38

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Fahrlässige Tötung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung, sowie gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Das war das Urteil, das das Kölner Landgericht am 10. Juli fällte und dafür vier Jahre und sechs Monate Haft nach Jugendstrafrecht anordnete.

Der 21-jährige Angeklagte soll im Juni vergangenen Jahres in Hürth mit seinem Auto über eine rote Ampel und in eine Gruppe Grundschülerinnen und Grundschüler gefahren sein. Dabei wurden die zehnjährige Avin und der 25 Jahre alte Schulbegleiter Luis Paolo getötet. Das Gericht war davon überzeugt, dass der Angeklagte mit fast 60km/h bewusst über die rote Ampel gefahren ist, die bereits seit vier Sekunden Rot gezeigt hatte. Er hat jetzt Revision gegen das Urteil eingelegt. Damit wird der Fall nochmal neu verhandelt. (PR|KS|Archivbild)

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