Revisionsprozess gegen Kölner Kinderfotografen gestartet

Seine Taten hatten bundesweit für Entsetzen gesorgt. Vor dem Kölner Landgericht hat am Dienstagmorgen der neue Prozess gegen den verurteilten Kinderfotografen Achim Lippoth begonnen.

© Radio Köln/Waltel

Der international bekannte Kölner Fotograf wurde wegen schweren Kindesmissbrauchs zu einer Haftstrafe von 4 Jahren und 10 Monaten verurteilt. Jetzt muss das Landgericht Teile des Urteils neu verhandeln, weil der Bundesgerichtshof Fehler in der Beweisführung festgestellt hatte. Dabei stehen weitere mutmaßliche Missbrauchsfälle im Mittelpunkt. Von einem Teil der Vorwürfe wurde der Fotograf damals von den Kölner Richtern freigesprochen. Unter anderem diese Freisprüche hat der BGH wegen rechtlicher Fehler in der Beweiswürdigung kassiert und sie werden jetzt neu verhandelt. Im Kern geht es um die Fragen, ob diesmal die Taten nachgewiesen werden können und, ob es dann zu einer härteren Strafe kommt. Das Urteil ist für Ende Mai geplant. (FW|SR)


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