
RheinEnergie bietet Hilfefonds für Härtefälle an
(PR|Symbolbild) Die Preise bei der RheinEnergie steigen und viele Menschen haben Angst, ihre Rechnungen nicht mehr zahlen zu können. Der Energieversorger hatte deswegen einen Hilfsfonds in Form von einer Million Euro angekündigt. Jetzt hat die RheinEnergie weitere Details veröffentlicht.
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Die RheinEnergie stellt das Geld für bedürftige Menschen ab dem 1. Oktober 2022 bereit. Damit soll eine Überbrückung angeboten werden, bis die Hilfen aus dem staatlichen Entlastungspaket greifen. Die so genannten "Härtefallfonds" stehen ausschließlich RheinEnergie-Privatkundinnen und -kunden für Erdgas oder Wärme zur Verfügung und sollen maximal 500 Euro betragen. Ob jemand Anspruch hat, wird durch eine Selbstauskunft geprüft.
Wer den Fonds in Anspruch nehmen möchte, muss laut Rhein Energie folgende Kriterien erfüllen:
• Ausschließlich Privat- oder Haushaltskunde für Erdgas oder Wärme der RheinEnergie im Grundversorgungsgebiet der RheinEnergie
• Kein Empfang von staatlichen Transferleistungen und kein Antrag auf Erhalt von staatlichen Transferleistungen, die die Übernahme von Heizkosten beinhalten
• Man muss 20 % oder mehr des Haushalts-Nettoeinkommens für Energiekosten aufwenden (wer dies nicht selbst abschätzen kann, dem hilft die Schiedsstelle)
Die Anspruchsprüfung erfolge über eine neutrale Schiedsstelle bei der RheinEnergie. Basis dafür sei eine vereinfachte Selbstauskunft mit Nachweisen zu den Einkommensverhältnissen. Dies können laut RheinEnergie Verdienstbescheinigungen, Einkommensteuerbescheide, Rentenbescheide oder Elterngeldbescheide sein.