
RheinEnergie: Gewinnsteigerung und steigende Preise
(GL) Der Kölner Energieversorger RheinEnergie hat seinen Gewinn im letzten Jahr trotz Corona steigern können. Das Zugpferd des zur Stadt Köln gehörenden Stadtwerkekonzerns hat unterm Strich 173 Millionen Euro Gewinn gemacht.
Veröffentlicht:
Das sind drei mehr als noch im Jahr zuvor, teilte der Konzern am Mittwochmittag bei der Vorstellung der Jahresbilanz mit. Das Jahr 2021 war für die RheinEnergie eins mit Licht und Schatten: Die Umsatzrückgänge etwa bei Ergdas im Industriebereich konnten durch einen Mehrbedarf im Privat- und Gewerbebereich wegen der vergleichsweise kalten Temperaturen ausgeglichen werden. Durch das gute Ergebnis kann die RheinEnergie insgesamt 135 Millionen in die Kasse der Stadtwerke einzahlen und so die Verluste etwa bei der KVB ausgleichen.
Dennoch sollen die Preise für Strom und Gas auch für die Kundschaft der RheinEnergie zum Teil kräftig steigen. In der Grund- und Ersatzversorgung mit Strom wird es ab dem 1. August eine Anpassung um 2,36 Cent pro Kilowattstunde geben. Das führe zu Mehrkosten in einem Durchschnittshaushalt von 6 Euro pro Monat, so der Vorstandsvorsitzende Dieter Steinkamp. Kundinnen und Kunden mit Festpreisverträgen seien von dem Anstieg nicht betroffen. Auch die Gaspreise werden steigen, das sei sicher. Zum jetzigen Zeitpunkt – auch vor dem Hintergrund des Krieges – könne man aber weder absehen wann das der Fall sein werde, noch wie hoch der Anstieg werde.