
Rosenmontagszug auf der Schäl Sick?
(MH | Foto: Symbolbild) Dem Kölner Karneval steht möglicherweise eine kleine Revolution bevor. Wie das Festkomitee Kölner Karneval auf Radio Köln-Anfrage mitteilte, gebe es erste Pläne, den Rosenmontagszug 2020 erstmals auch ins Rechtsrheinische zu führen und dort auch enden zu lassen.
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Derzeit sei man in Gesprächen mit verschiedenen Ämtern der Stadt, sagte uns eine Sprecherin des Festkomitees. Auch intern müsse einiges besprochen werden. Zum Sessionsmotto „Et Hätz schleiht im Veedel“ würde diese Neuerung passen, denn so könnten möglichst viele Stadtviertel eingebunden werden.
Entschieden sei die Änderung aber noch nicht, so die Sprecherin. Derzeit prüfe man, ob eine Änderung des Zugwegs grundsätzlich machbar sei und unter welchen Voraussetzungen. Der Rosenmontagszug in Köln sei sehr komplex, deshalb könne die Entscheidung für oder gegen die "Schäl Sick" noch einige Zeit dauern.
Seit 20 Jahren endet der Rosenmontagszug nach sieben Kilometern durch das Linksrheinische traditionell in der Mohrenstraße. Der Rhein wurde bislang noch nie überschritten.