"Russenhäuser" in Sülz besetzt

In Sülz haben Aktivisten heute Vormittag die sogenannten „Russenhäuser“ besetzt. Die seit dem Jahr 2000 leerstehenden Gebäude mit rund 80 Wohnungen gehören der Russischen Föderation - vor dem Leerstand fanden dort Obdachlose rund 10 Jahre lang ein Dach über dem Kopf.

© Gregor Nick

Die Initiative fordert, dass ein bereits beschlossener Bebauungsplan endlich umgesetzt wird, um dort sozialen Wohnraum zu schaffen. Unterstützer sprechen von sofort nutzbarem Wohnraum und kritisieren den jahrelangen Leerstand. Die Besetzung verlief friedlich, die Polizei war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Drei Aktivisten bekommen nun eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch. Die Aktivisten wollen notfalls auch vor Gericht ziehen, um den Druck auf Politik und Verwaltung zu erhöhen.

(ISc|Symbolbild)

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