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Säugling stirbt nach Giftmorden in Hürth
© Radio Köln
Symbolbild: Landgericht
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Säugling stirbt nach Giftmorden in Hürth

(PR|Symbolbild) Nach den Giftmorden in Hürth ist jetzt auch der kürzlich geborene Säugling gestorben. Das hat das Kölner Landgericht bestätigt. Bei einer Obduktion soll jetzt geklärt werden, ob der Tod des Kindes im Zusammenhang mit der Thallium-Vergiftung der Mutter steht. 

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Ein Mann aus Hürth muss sich voraussichtlich am 19. September vor dem Landgericht in Köln verantworten. Der 41-Jährige soll seine Ehefrau und die Großmutter seiner neuen Lebensgefährtin mit dem Schwermetall Thallium vergiftet haben. Seine zu der Zeit schwangere Lebensgefährtin konnte gerettet werden. Laut Anklage hatte der Krankenpfleger den drei Frauen das Thallium 2020 und 2021 verabreicht. Das früher als Rattengift eingesetzte Mittel ruft unter anderem Herzrasen, Krämpfe oder Blutungen im Magen-Darm-Trakt hervor. 

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