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Es gibt Stimmen, die in der Aufgabe des Standortes Holweide einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur wirtschaftlichen Sanierung der finanziell stark in Schieflage geratenen städtischen Kliniken sehen.
Für den Fall, dass die Schließungspläne konkreter würden, behalte man sich alle Mittel vor, sagte uns die zuständige Gewerkschaftssekretärin Astrid Rogge-Musall von ver.di:
„Das diskutieren wir natürlich mit unseren Mitgliedern. Es ist ja so, dass der Betrieb tarifgebunden ist und der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst gilt. Somit sind wir im Moment in der sogenannten Friedenspflicht. Wir dürften überhaupt nicht zum Arbeitskampf aufrufen. Streik ist immer das letzte Mittel, aber auch davor würden wir im Zweifel nicht zurückschrecken.“
Auch SPD, Linke und der Dünnwalder Ortsverband der CDU sprechen sich für den Erhalt des Klinikums Holweide aus.
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