
Schmerzensgeld nach Fallschirmsprung zugesprochen
(PR|Symbolbild) Dass ein Fallschirmsprung auch mal schmerzhaft enden kann, hat ein Mann bei einem Tandemsprung einer Kölner Firma festgestellt. Angegurtet an einen erfahrenen Tandem-Piloten stürzte sich der Mann aus einem Flugzeug in die Tiefe und verletzte sich bei der Landung schwer. Vor Gericht klagte er danach auf Schmerzensgeld und bekam Recht.
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.01.2023 10:53
Das Unternehmen führt seine Tandemsprünge in der Eifel durch. Dort passierte auch das Unglück bei bestem Sprungwetter. Kurz vor der Landung sei der Fallschirm durch Turbulenzen in 10 Metern Höhe zu Boden gesackt, bestätigte ein Sachverständiger. Beim harten Aufprall brach sich der Kläger einen Wirbel und prellte sich das Rückenmark. Bis heute leidet der Mann unter starken Schmerzen. Das Landgericht stellte keine Schuld des Fallschirmpiloten fest, sprach dem Kläger aber 20.000 Euro Schmerzensgeld zu. Der Fallschirmanbieter kann aber noch Berufung gegen das Urteil einlegen.