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Schramma gibt Ehrenvorsitz zurück und kritisiert Petelkau scharf
© Radio Köln
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Schramma gibt Ehrenvorsitz zurück und kritisiert Petelkau scharf

(KU | Archivbild) Der Kölner CDU-Vorsitzende Bernd Petelkau hat mit Unverständnis auf die Ankündigung von Alt-Oberbürgermeister Schramma, seinen Ehrenvorsitz zurückzugeben, reagiert. Man könne Schrammas Entscheidung nicht nachvollziehen, so CDU-Chef Petelkau auf Radio Köln-Nachfrage.

Veröffentlicht: Mittwoch, 23.06.2021 04:45

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Alle Fakten würden seit 2018 auf dem Tisch liegen und seien auch rechtlich aufgearbeitet worden. Schramma hatte seinen Ehrenvorsitz bei der CDU abgegeben - als Reaktion auf die Veröffentlichung eines Geheimpapiers zu Posten-Absprachen bei den Stadtwerken 2018.

Der Ehrenvorsitz sei für ihn keine Ehre mehr, er schäme sich für diese Art von Politik der Kölner CDU, so Schramma. Der oberste Repräsentant der CDU in Köln habe den Anspruch der CDU, Köln den Bürgerinnen und Bürgern wieder zurückzugeben, in das Gegenteil verkehrt und mit Füßen getreten, heißt es in einer Erklärung. Hintergrund ist die erstmalige Veröffentlichung des Geheimpapiers durch den Kölner Stadt-Anzeiger am Wochenende, mit dem CDU, Grüne und SPD damals Spitzenposten im Stadtwerkekonzern ausklüngeln wollten. Das sei für ihn nicht akzeptabel:

„Ich weiß, dass in Köln der Begriff Klüngel eine gewisse Hochfähigkeit hat und Klüngel im Sinne der Stadt und Klüngel im Sinne der Menschen dieser Stadt ist ja vielleicht hin und wieder noch hinnehmbar. Aber Klüngel in die eigene Tasche und zum Machterhalt und auch zum Geldgewinn kann ich nicht zulassen.“

Unterzeichnet hatten das Papier Jörg Frank von den Grünen und Barbara Lübbekke von der SPD - beide sind nicht mehr politisch aktiv. Anders CDU-Mann Niklas Kienitz – ihn hat Oberbürgermeisterin Reker sogar als neuen Dezernenten für Stadtentwicklung vorgeschlagen. Miteingefädelt hatte den Deal auch CDU-Chef Petelkau. Er sitzt heute in den Aufsichtsräten der RheinEnergie und der Stadtwerke. Zusammen mit weiteren CDU-Größen hat Alt-Oberbürgermeister Schramma Petelkau aufgefordert, diese Posten zurückzugeben.

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