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Schreiben statt Schweigen – Neue Kampagne in Köln
© Radio Köln/Schmermbeck
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Schreiben statt Schweigen – Neue Kampagne in Köln

"Schreiben statt Schweigen" – den Slogan seht ihr jetzt häufiger auf Plakaten in Köln. Er ist Teil der Kampagne "Hilfen im Netz" von mehreren Beratungsangeboten und dem Familienministerium. Über einen QR-Code können sich Betroffene jeden Alters aus Sucht- und psyschisch belasteten Familien per Chat an Hilfseinrichtungen wenden.

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3,8 Millionen – so viele Kinder und Jugendliche wachsen bundsweit in Familien auf, in denen sie elterliche Sucht, häusliche und sexualisierte Gewalt oder psychische Erkrankungen erleben. Das Projekt "Hilfen im Netz" von den Beratungseinrichtungen NACOA und Kid Kit bietet jetzt ein digitales, anonymes und leicht zugängliches Beratungsangebot. Schirmherr des Projekts ist der Bestseller Autor Frank Schätzing. Er sieht das Projekt als Möglichkeit, denen zu helfen, die es nicht so gut haben. Die Chatfunktion sei deshalb wichtig, weil das gerade bei Kindern und Jugendlichen der bevorzugte Kommunikationsweg ist, sagt Projektoordinatorin Anna Buning. Auch die Anonymität sei extrem wichtig.

Insgesamt 500 Plakate machen jetzt in Köln auf das digitale Angebot aufmerksam. Seit dem Start der Kampagne vor 2 Monaten haben die Beratungseinrichtungen einen deutlichen Anstieg an Hilfeanfragen erhalten. (TS|ISc)

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