
Schüsse auf Juweliergeschäft in Mülheim
Schon zum dritten Mal in diesem Monat ist in Köln auf ein Geschäft geschossen worden. Diesmal heute Nacht auf einen Juwelier auf der Keupstraße in Mülheim. Verletzt wurde niemand, die Polizei hat die Spuren gesichert. Auch mit Hilfe eine Sprengstoffspürhundes der Bundespolizei. Doch auch diesmal scheinen die Ermittler im dunkeln zu tappen.
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Auch bei diesem Fall heißt es aus Ermittlerkreisen: Keine heiße Spur. Zeugen berichten laut Polizei von einem dunkel und einem hell gekleideten Verdächtigen. Die Polizei konnte Einschusslöcher feststellen und auf der gegenüberliegenden Straßenseite Patronenhülsen finden.
Gibt es Hinweise auf die Hintergründe?
Bisher nichts offizielles. In Berlin zum Beispiel gelten Schüsse auf Geschäfte als Drohung oder Einschüchterung, meist im Zusammenhang mit Schutzgeld. Von den Kölner Ermittlern heißt es, es gäbe keine Hinweise auf Clan- oder Rockerkriminalität. Geprüft würden Zusammenhänge mit den Schüssen auf das Uhrengeschäft auf der Breite Straße. Die Ermittlungen liegen bei der Spezialdienststelle für Erpressung und Waffendelikte, also nicht bei der zuständigen Abteilung für Organisierte Kriminalität. (FW|KS|Symbolbild)